Baldur’s Gate 3: Das solltet ihr zuerst in der weiten Welt des Riesen-Rollenspiels tun

Mit Baldur’s Gate 3 hat Larian uns ein Rollenspiel gigantischen Ausmaßes vorgesetzt, das an der steinigen Schwertküste im Dungeons and Dragons-Universum angesiedelt ist. So ist es also nur verständlich, wenn ihr euch zwischen all der Lore und den vielen Charakteren verliert.

Schnell kann es fast schon abschreckend wirken, einen Fuß in die ausschweifende Welt Faerûns, mit ihren zahllosen Entscheidungsmöglichkeiten und ihren vielfältigen Schauplätzen, die es zu erkunden gilt, zu setzen. Doch keine Angst: Was ihr im Spiel angekommen zunächst einmal erledigen solltet und wo ihr nach dem gelungenen Start am besten ansetzt, verraten wir euch im Folgenden.

Baldur’s Gate 3: 6 sinnvolle Anhaltspunkte führen euch zum Start auf den richtigen Weg

Keinen Plan? Kein Problem! Solltet ihr so wirklich gar keine Idee haben, wo und wie ihr eure Reise auf dem weitflächigen Kontinent Faerûn, auf dem die Geschichte von Baldur’s Gate 3 spielt, beginnen sollt, greifen wir euch etwas unter die Arme. Selbstredend könnt ihr auch alles, was wir euch für den Anfang raten, ignorieren und euer Schicksal euren Würfeln überlassen. Ein paar durchaus sinnige Anhaltspunkte dürften allerdings trotzdem nicht schaden:

  • Schart ein paar schlagkräftige Begleiter um euch. 
  • Haltet Ausschau nach den leuchtenden, uralten Siegeln an den Wänden. 
  • Erforscht die Ruinen in Nähe der Absturzstelle. 
  • Besucht den Smaragdhain. 
  • Erkundet die dunklen Bereiche auf eurer Karte. 
  • Begebt euch auf die Suche nach einem Mittel gegen den Gedankenschinder-Parasiten.

Gleich sechs von ihnen haben wir euch hier oben bereits einmal zusammengefasst. Im Folgenden wollen wir noch einmal näher auf jeden einzelnen Punkt eingehen, um euch gerade für den nicht ganz so einfachen Einstieg etwas an die Hand zu nehmen. So seid ihr für euer eigenes Abenteuer bestens gerüstet.

Vier Freunde sollt ihr sein

Gerade für all jene, die mit Baldur’s Gate 3 ihre ersten Schritte in einem klassischen Rollenspiel wagen, dürfte es sich lohnen, sich ein paar tapfere Mitstreiter, die euch auf euren Abenteuern begleiten, zu suchen. Glücklicherweise bietet euch Baldur’s Gate 3 schon recht früh im Spiel die Möglichkeit, eine Handvoll Begleiter um euch zu scharen. Mit einigen freundet ihr euch bereits im Tutorial etwas an, so dass das Eis gebrochen sein dürfte, wenn ihr sie im weiteren Verlauf um Unterstützung bittet:

  • Schattenherz: Schattenherz trefft ihr direkt zu Beginn auf dem Illithidenschiff, wo ihr sie retten könnt. Seid ihr bei dem Unterfangen erfolgreich, könnt ihr sie anschließend am Strand nördlich des Startpunkts treffen. Solltet ihr sie wiederum nicht retten, findet ihr sie bei den Ruinen, in nordöstlicher Richtung der Absturzstelle. Folgt einfach der Küste nach Norden, um sie aufzuspüren. 
  • Astarion: Astarion könnt ihr in entgegengesetzter Richtung, im Südwesten der Absturzstelle, antreffen. Helft ihr ihm dabei, die Monster in den umliegenden Büschen zu bezwingen, folgt er euch als treuer Begleiter. 
  • Gale: Am Wegpunkt bei den Klippen am Straßenrand angelangt, der sich einfach durch ein mächtiges Siegel an den steinigen Wänden identifizieren lässt, trefft ihr auf Gale. Interagiert ihr mit dem unheilvollen Symbol und zieht Gale aus jenem heraus, schließt er sich eurer Reise an, sofern ihr dies wünscht. 
  • Lae’zel: Gleich nördlich des Wegpunktes gelegen, an dem ihr Gale trefft, findet ihr auch Lae’zel – eingesperrt in einen Käfig. Entscheidet ihr euch für ihre Befreiung, folgt sie euch auch im weiteren Spielverlauf von Baldur’s Gate 3 auf Schritt und Tritt. 
  • Wyll: Macht ihr euch auf, den Smaragdhain zu erkunden, dürftet ihr zwangsläufig auch auf Wyll stoßen. Jener befindet sich gerade in einer hitzigen Auseinandersetzung mit ein paar groben Goblins, die es zurückzuschlagen gilt. Ist dies erst einmal geschafft, könnt ihr mit ihm im Inneren des Hains alles weitere besprechen.

Übrigens: Mit einer besonders spannenden, wie mächtigen Mod für Baldur’s Gate 3 könnt ihr statt mit drei Begleitern gleich alle sieben mit auf eure Abenteuer nehmen. Wie das geht, erfahrt ihr im zuvor verlinkten Artikel.

Haltet Ausschau nach den leuchtenden uralten Siegeln an den Wänden

Klar, die Karte von Baldur’s Gate 3 ist schier gigantisch und ihr dürftet eine ganze Weile benötigen, um allein von einem Schauplatz zum nächsten zu gelangen. Aber auch, wenn es sich dabei wie eine wirkliche Reise inmitten einer fantastischen Welt, in der es an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt, anfühlen mag: Etwas mehr Geschwindigkeit bei der Fortbewegung hat noch niemandem geschadet.

Wollt ihr auf eurem Abenteuer etwas schneller voranschreiten, helfen euch die Wegpunkte, die über die Map mal hier, mal da verstreut liegen und mit denen ihr euch über weitere Strecken hinweg teleportieren könnt. Diese kennzeichnen sich, wie bereits etwas durchgeschienen sein dürfte, durch die uralten Siegelkreise, auf die ihr immer mal wieder stoßt. Mit jenen solltet ihr zumindest kurz interagieren, denn durch einfaches Vorbeihuschen schaltet ihr sie nicht frei, und so manches Mal löst ihr sogar ein Event damit aus.

Erforscht die Ruinen nahe der Absturzstelle

Gleich nördlich von der Stelle, an der ihr am Strand zu Beginn des Spiels erwacht, findet ihr die Überwucherten Ruinen, die die Heimatstätte eines für euch durchaus wichtigen Charakters darstellen – und die ihr besser nicht im Alleingang aufsuchen solltet. Habt ihr die brüchigen Bauten erst einmal vollständig erkundet, trefft ihr auf Withers (im Deutschen: Der Verdorrte) – ein untotes, klappriges Skelett.

Jener schließt sich eurer Seite an und unterbreitet euch die Möglichkeit, euren Charakter für ganze 100 Goldstücke umzuskillen. Habt ihr also bereits den Gedanken gehegt, noch einmal von vorne mit Baldur’s Gate 3 zu beginnen, weil euch die von euch zu Beginn gewählte Klasse doch nicht zusagt, bekommt ihr hier eine entspanntere Alternative geboten. So behaltet ihr nämlich sämtliche Fortschritte und Erfahrung, die ihr bis jetzt auf Faerûn gesammelt habt.

Tretet die Reise zum Smaragdhain an

Einer der ersten Knotenpunkte, an denen ihr in Baldur’s Gate 3 vorbeikommt, ist der sogenannte Smaragdhain. Hier sind neben den Druiden, auf die ihr trefft, auch die Tieflinge beheimatet und ihr bekommt haufenweise Quests, die euch erst einmal ordentlich beschäftigen dürften, zugetragen.

Außerdem findet ihr im Smaragdhain zahllose Nicht-Spieler-Charaktere, mit denen ihr interagieren könnt, um einen netten Plausch zu halten und so an die eine oder andere hilfreiche Information zu gelangen. Kann euer Charakter zufälligerweise auch noch mit Tieren sprechen, offenbaren sich gleich noch mehr Dialogoptionen für euch – denn im Hain wimmelt es nur so von pelzigen Protagonisten und ja, sogar Bären sind hier anzutreffen.

Erkundet die dunklen Bereiche auf eurer Karte

Bei all den Gebieten, Wegen und spannenden Abzweigungen, die euch in die nächste Höhle und somit in ein weiteres Abenteuer verschlagen, kann es schnell zu einer schwierigen Entscheidung werden, wohin wir ziehen wollen. Denn Baldur’s Gate 3 ist ein Titel, der mit interaktiven Spielelementen an nahezu jeder kleinen Ecke wartet.

Egal, wie ihr es handhabt: Folgt ihr einem Pfad, stoßt ihr womöglich auf einen mysteriösen Hinweis, der euch direkt zur nächsten Nebenquest führt, folgt ihr wiederum einem anderen, läuft euch vielleicht jemand über den Weg, dessen Hilfe ihr noch einmal gebrauchen könnt. Da praktisch alle Wege im übertragenen Sinne nach Rom führen, solltet ihr euch gar nicht zu sehr auf einen versteifen, um eurer Reise nicht die Spannung des Ungewissen zu nehmen.

Verliert die Suche nach dem Heilmittel nicht aus den Augen!

Wie ihr schon gemerkt haben dürftet: Es ist ein Leichtes, sich in dem über 200 Spielstunden-schweren Rollenspiel von Larian vollständig zu verlieren, während ihr von Quest zu Quest springt und den abwechslungsreichen Geschichten der Bewohner Faerûns lauscht. Doch ein ganz bestimmtes Detail solltet ihr bei all der Reizüberflutung besser nicht aus den Augen verlieren: In eurem Kopf befindet sich noch immer ein gruseliger Gedankenschinder-Parasit.

Eben jener ist es, der die ursprüngliche Geschichte von Baldur’s Gate 3 vorantreiben soll und euch von Ort zu Ort lotst, während ihr auf der Suche nach einem Heilmittel für euer lästiges Leiden seid. Auch hierbei offenbaren sich euch spannende Story-Lines, bei denen sich das aufmerksame Folgen lohnt. Womöglich findet ihr sogar Gefallen an dem kleinen parasitären Mitbewohner in eurem Gehirn und entscheidet euch gar dagegen, euch von ihm zu trennen.

Dennoch: Die Suche nach dem Heilmittel führt euch zu vielen Schauplätzen, die prall gefüllt mit Inhalten nur so darauf warten, von euch entdeckt zu werden – wenn euch dafür natürlich auch kein festes Zeitlimit gesetzt wird. Wer jetzt noch immer nicht überzeugt ist, dem legen wir unseren ausführlichen Ersteindruck zu Baldur’s Gate 3 wärmstens ans Herz.

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