Diablo 4: Heute Nacht geht es los – 7 Tipps & Tricks, die ihr vor dem Spielen wissen solltet

In der heutigen Nacht ist es endlich so weit und Blizzards heißersehntes Höllen-Hack’n’Slay öffnet seine Pforten für alle, die es nicht ohnehin vorbestellt haben. Damit ihr für euren Start in Sanktuario bestens gerüstet seid, stellen wir euch im Folgenden gleich sieben Tipps und Tricks, die ihr vor dem Spielen von Diablo 4 wissen solltet, vor.

Dabei wollen wir euch natürlich nicht zu viel vorwegnehmen und geben unser bestmögliches, so Spoiler-frei wie nur möglich vorzugehen. Dennoch: Wer sich wirklich komplett frei von äußeren Einflüssen in die Schlacht gegen die Unterwelt begeben möchte, der sollte ab hier wohl besser nicht mehr weiterlesen. Für alle anderen – völlig gleich ob alter Veteran oder neuer Hase – dürfte die eine oder andere interessante Information dabei sein.

Diablo 4: 7 Dinge solltet ihr schon vor dem Start im Kopf haben

Damit ihr euch bei euren ersten Schritten in der riesigen Welt von Diablo 4 nicht all zu verloren fühlt, haben wir nachfolgend noch einmal ein paar ganz grundlegende Hilfestellungen, die euch den Einstieg definitiv etwas erleichtern dürften, parat. Und genau diese fassen wir zunächst noch einmal der Übersichtlichkeit etwas zusammen, bevor wir näher auf die einzelnen vorgestellten Tipps eingehen:

  • #1 Konzentriert euch bei eurem ersten Durchlauf auf die Haupt-Quest 
  • #2 Lohnen sich die Neben-Quests? 
  • #3 Legendary verpasst? Kein Problem 
  • #4 Gegenstände verkaufen oder wiederverwerten? 
  •  #5 Vergesst eure Elixiere nicht 
  • #6 Wegpunkt übersehen? Euer Stadtportal hilft euch weiter 
  • #7 Nutzt das eingebaute Navigationssystem

Natürlich gibt es noch eine ganze Handvoll weiterer wichtiger Dinge, die ihr nicht außer Acht lassen solltet. Für den gelungenen Start dürften die zuvor genannten und im weiteren Verlauf detaillierter erläuterten Ratschläge jedoch erst einmal eine gute Grundlage bieten:

#1 Konzentriert euch auf die Haupt-Quest

Auch, wenn es in Sanktuario eine ganze Menge zu tun gibt und ihr euch auf eurem Weg durch die Kampagne wohl sicher nur all zu gerne von den vielen Dingen, die ihr dabei entdeckt, ablenken lasst, lohnt es sich am Anfang, euch auf die Haupt-Questreihe zu konzentrieren.

Nicht nur, dass ihr so auf direktem Weg alle verfügbaren Inhalte von Diablo 4 freischaltet, sondern auch gewisse Quality of Life-Verbesserungen wie beispielsweise die Möglichkeit, mit einem weiteren Charakter auf anderen Wegen als durch die Kampagne zu leveln, erschließen sich euch dabei. Dies gilt für euren gesamten Account – völlig unabhängig von der Schwierigkeitsstufe.

Das Abschließen der Haupt-Questreihe dauert rund 35 Stunden, wenn ihr in einem normalen Tempo voranschreitet. So steht euch also selbst, wenn ihr primär nur dieser nachgeht, ein großer Teil des Spiels direkt offen – den ihr so oder so abschließen solltet.

#2 Lohnen sich die Neben-Quests?

Auch, wenn wir euch zunächst geraten haben, euch bei eurem ersten Durchlauf auf die Haupt-Questreihe zu konzentrieren, kann das Erfüllen der einen oder anderen Nebenaufgabe nicht schaden. An diesen kommt ihr immer mal wieder vorbei und es lohnt sich, sie im Vorbeigehen einfach mitzunehmen.

Sollten sich die Neben-Quests nahe eurem Zielgebiet befinden, oder ihr ohnehin gerade beim planlosen Erkunden durch die Gegend irren, empfehlen wir euch, sie einfach direkt mitzunehmen. Werdet ihr beispielsweise in einen der düsteren Dungeons geschickt und ihr passiert dabei ein blaues Ausrufezeichen, sprecht es ganz einfach einmal an. Womöglich könnt ihr direkt neben dem Eingang ein paar dämonische Schergen erledigen und schlagt so zwei Fliegen mit einer Klappe, die euch Erfahrungspunkte einbringen.

#3 Legendary verpasst? Kein Problem

Bei all dem Eifer und in der Hitze des Gefechts kann es schon einmal schnell vorkommen, dass ihr einen möglicherweise wertvollen Gegenstand, den einer eurer Feinde fallen gelassen hat, verpasst. Besonders ärgerlich, wenn es sich dabei um eines der begehrten Legendaries handelt, oder?

Vor allem, wenn ihr von dem seltenen orangefarbenen Gegenstand durch einen Disconnect oder ein anderes technisches Problem getrennt werdet, oder ihr es einfach nur übersehen habt, ist dies frustrierend. Doch Blizzard zeigt sich nachsichtig und baut eine Art Schutzmechanismus in Diablo 4 ein. Habt ihr einen einzigartigen Gegenstand verpasst, wandert dieser automatisch in euren Stash und erspart euch so eine ganze Menge Ärger. Hierbei lohnt es sich, eurer Bank regelmäßig einen Besuch abzustatten – wer weiß, was ihr dabei so findet.

#4 Gegenstände verkaufen oder wiederverwerten?

Auch, wenn euch das gefundene Gold am Anfang wie ein Hungerlohn vorkommen mag, solltet ihr euch weniger Gedanken um euren Ingame-Geldbeutel machen und stattdessen ungenutzte Ausrüstung beim Schmied wiederverwerten.

Und auch, wenn Gold im späteren Verlauf von Diablo 4 zu einer nützlichen Ressource wird, beispielsweise, wenn ihr häufig euren Talentbaum zurücksetzen wollt oder ihr es für das teure Crafting nutzt, ist es in der Levelphase doch noch zu vernachlässigen. Denn Materialien sind nicht weniger wichtig und oft schwerer zu erlangen als die bloße Währung Gold. Solange ihr also nicht aus dem letzten Loch pfeift, was euren Talerstand anbelangt, empfehlen wir euch, Sanktuarios Schmieden einen regelmäßigen Besuch abzustatten.

#5 Vergesst eure Elixiere nicht!

Als Neuerung kamen in Diablo 4 die Elixiere ins Spiel, die ähnlich wie in anderen Blizzard-Spielen funktionieren. Verleibt ihr euch ein solches ein, profitiert ihr ganze 30 Minuten von einem Buff, der natürlich von der Art des geschlürften Tropfens abhängig ist.

Während allein der Stärkungszauber, der meistens in die Richtung einer bestimmten Resistenz geht, interessant sein dürfte, liegt hier der größere Nutzen im XP-Bonus, den die Elixiere mit sich bringen, während sie aktiv sind. Sie halten sogar über den Tod hinaus und sind somit der ideale Begleiter für eure Levelphase. Elixiere bekommt ihr manchmal für das Abschließen von Quests, ein Besuch beim Alchemisten eures Vertrauens hilft euch aber ebenfalls weiter.

#6 Wegpunkt vergessen? Euer Stadtportal hilft euch weiter

Die Wegpunkte, die kreuz und quer über die weitläufige Karte von Diablo 4 verteilt sind, sind auf eurer Reise ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Doch wie so oft kann einem auch ein solcher schnell einmal entgehen, während man sich von Quest zu Quest und Gegner zu Gegner schlägt. Dann ist eine eher lästige Ehrenrunde von Nöten, um ihn nachträglich noch freizuschalten.

Handelt es sich dabei um einen besonders entscheidenden Wegpunkt, beispielsweise dem einer der größeren Städte Sanktuarios, ist das natürlich im ersten Moment besonders ärgerlich. Doch dank eurem intelligenten Stadtportal habt ihr die Möglichkeit, zu den ausgeschriebenen Hauptstädten einer jeden Zone zurückzukehren, ohne ihren Wegpunkt zuvor angeklickt zu haben. Sorgt bei eurem nächsten Besuch aber besser dafür, ihn nicht noch einmal zu verpassen.

#7 Nutzt das eingebaute Navigationssystem

Das Kartensystem von Diablo 4 mag im ersten Moment etwas überwältigend erscheinen: Überall auf der Map leuchten verschiedene Symbole, während die begehbaren Landstücke einem wahren Irrgarten gleichen. Solltet ihr euch einmal verloren fühlen und nicht wissen, wie es weiter geht, hilft euch das integrierte Navigationssystem aber aus der Misere.

Mit jenem könnt ihr bei eurem nächsten Ziel, welches ihr erreichen wollt, ganz einfach eine Art Markierung oder Pin setzen. Anschließend navigiert euch eine rote Linie direkt und über den schnellsten verfügbaren Weg zur nächsten Quest, zum Schmied oder wo auch immer es euch gerade hin verschlägt. Die Route seht ihr sogar auf eurer Mini-Map, während ihr die große Karte geschlossen habt.

Noch bevor es heute Abend für alle Spieler so richtig losgeht, hat es Streamer Rob2628 geschafft, in Diablo 4 die Maximalstufe zu erreichen. Solltet ihr auch zu den Vorbestellern, die den Titel seit letzter Woche bereits spielen können, zählen und euch bereits durch die Kampagne geschlagen haben, verraten wir euch an anderer Stelle, was das Endgame von Diablo 4 für euch bereithält.

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