Diablo 4: Kampagne durchgespielt – so geht es im Endgame weiter

Die Kampagne ist beendet, aber was kommt danach? Für euren Helden in Diablo 4 geht es dann ins sogenannte Endgame, in dem ihr es mit noch mehr Feinden und noch mehr Loot zu tun bekommt.

Schließlich will Blizzard auch beim jüngsten Serienteil die klassische Spirale aufrechterhalten und Spieler dazu ermutigen, noch immer ein bisschen stärker zu werden oder neue Fähigkeiten auszuprobieren. In Diablo 4 erwarten euch dafür gleich mehrere Möglichkeiten, die wir euch kurz und knapp vorstellen.

Diablo 4: Das erwartet euch im Endgame

Bevor mir mit den Details beginnen, gilt es erst einmal zu klären: Wann beginnt eigentlich das Endgame? In Diablo 4 gibt es dafür eine klare Grenze: Der Abschluss der Kampagne. Erst danach könnt ihr tatsächlich die Inhalte spielen, die für hochlevelige Charaktere geeignet sind. Von der maximalen Levelstufe 100 seid ihr dann übrigens noch ein ganzes Stück weit entfernt.

Capstone-Dungeon

Um überhaupt das Endgame nach der Kampagne starten zu können, müsst ihr zuvor einen Capstone-Dungeon erfolgreich abschließen. Dabei handelt es sich um spezielle Dungeons, die euch den Zugang zu höheren Weltstufen gewähren. Über eine Statue in den großen Städten von Diablo 4 könnt ihr danach die Stufe ändern und bekommt es dann mit stärkeren Gegnern zu tun. Allerdings steigt dann auch die Chance, seltene Beute zu erhalten.

Albtraum-Dungeons

Im Endgame könnt ihr außerdem jeden der 120 verschiedenen Dungeons von Diablo 4 in eine Albtraum-Variante verwandeln. Es handelt sich demnach nicht um komplett neue Dungeons, sondern um die, die ihr sowieso bereits in der offenen Spielwelt findet. Mit Siegeln könnt ihr diese Dungeons schwerer gestalten, wodurch neue Ziele oder bestimmte Affixe, positiver und negativer Natur, hinzugefügt werden.

Einer dieser Affixe ist beispielweise „Höllenpforte“, wodurch sich im Dungeon jederzeit blutige Portale öffnen. Aus diesen strömen zusätzliche Gegner, die ihr in dem Dungeon normalerweise nicht antreffen würdet. Aber Vorsicht: Sterbt ihr zu oft in einem Albtraum-Dungeon, ist der Ausflug für euch vorbei und ihr werdet knallhart mit einem Tritt nach draußen befördert.

Totengeflüster

Der Name lässt es nach mehr klingen, aber im Kern handelt es sich bei dem Totengeflüster um das Kopfgeld-System aus Diablo 3. In der offenen Welt erledigt ihr für den Flüsternden Baum verschiedene Aufträge und erhaltet dafür sogenannte „Grausige Gaben“. Habt ihr zehn Stück dieser mysteriösen Gaben zusammen, gibt euch der Auswahl eine Belohnung: Eine von drei Truhen, inklusive der Chance auf legendäre Ausrüstung.

Felder des Hasses

Im Sanktuario von Diablo 4 findet ihr hin und wieder die Felder des Hasses. Dahinter verbirgt sich der PvP-Part des Action-Rollenspiels, denn ausnahmsweise könnt ihr in diesem Gebiet auch andere Spieler erledigen und nicht nur zahlose NPC-Feinde. Ziel auf den Feldern des Hasses ist es, spezielle Splitter zu sammeln, diese zu läutern und sicher in eine Stadt zu bringen.

Das Problem? Bevor ihr die Splitter nicht sicher geläutert habt, könnt ihr sie beim Ableben verlieren. Es ist demnach wahrscheinlich, dass andere Spieler im Zweifel Jagd auf euch machen. Schafft ihr es hingegen die Splitter zu säubern, könnt ihr sie in einer Stadt gegen neue Ausrüstung und kosmetische Belohnungen eintauschen.

Höllenflut

Auf höheren Weltstufen werdet ihr in manchen Gebieten von Diablo 4 außerdem über die Höllenflut stolpern. Dabei handelt es sich um ein spezielles Event, bei dem noch stärkere Monster und Zwischenbosse auf euch warten. Besiegt ihr sie, sammelt ihr erneut Splitter ein, die ihr dieses Mal jedoch direkt nutzen könnt, um Höllenflut-Truhen zu öffnen. Die wiederum gewähren potenziell gute Beute und seltene Handwerks-Materialien.

Paragontafeln

Keine direkte Endgame-Aktivität stellen die Paragontafeln dar, die jedoch auch erst freigeschaltet werden, sobald euer Charakter die Stufe 50 erreicht. Danach verteilt ihr keine Talentpunkte mehr im klassischen Fähigkeitenbaum, sondern Paragonpunkte, die ihr noch aus Diablo 3 kennen solltet. Mit den Punkten schaltet ihr neue Verbesserungen für euren Charakter frei, wobei sich die Anpassungen unterscheiden: Neben dem klassischen Erhöhen von Attributspunkten gibt es auch Felder, mit denen ihr einzelne Fähigkeiten teilweise deutlich verstärken könnt – die Glyphen. 

Diese wiederum könnt ihr am Ende eines jeden erfolgreich abgeschlossenen Albtraum-Dungeons verbessern. Auf dem ersten Blick erinnern die Glpyhen also an die legendären Edelsteine aus dem dritten Teil, aber sie bieten im Vergleich ein paar spannendere Effekte. 

Falls ihr es übrigens bis Stufe 100 in Diablo 4 schafft, dann wartet noch ein besonders schwerer Brocken in Form eines fiesen Endgegners auf euch. Was sich sonst derweil noch in Diablo 4 im Vergleich zu seinen Vorgängern ändert, verraten wir euch an anderer Stelle. Und falls ihr auf dem Weg zur Maximalstufe eure Talentwahl überdenkt, soll euch das Umskillen in Diablo 4 nicht in den Goldruin stürzen.

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