Diablo 4: Nach DDoS-Attacke – Frustrierte Fans fordern erneut ein gestrichenes Feature

Nachdem Blizzard von Samstag an bis in den Sonntag hinein mit heftigen DDoS-Attacken zu kämpfen hatte, waren beliebte Games wie World of Warcraft oder das vor Kurzem erschienene Diablo 4 stundenlang unspielbar.

Spieler wandten sich verzweifelt an den Support – ohne Erfolg. Blizzard selbst äußerte sich über Twitter zu den Schwierigkeiten und versprach, man würde bereits an einer Lösung arbeiten. Doch die Fans sehen eine solche vor allem im fehlenden Offline-Modus.

Diablo 4: Nach DDoS-Attacke – Fans sehen Lösung in verwehrtem Offline-Modus

Sogar der hauseigene Battle.net-Launcher wurde seitens Blizzard mit einem Hinweis versehen, der über die Login-Probleme und den DDoS-Angriff informieren sollte. Am Sonntagabend folgte dann die Entwarnung: Über den Twitter-Account erklärte man die Attacke für überstanden, wobei nicht ganz ersichtlich wurde, ob Blizzard sie vereiteln konnte oder die Angreifer einfach aufgehört hatten. Über die sozialen Netzwerke zeigte sich die Spielerschaft von Diablo 4 sichtlich frustriert:

Whomever DDoS #Diablo4 you are garbage people. You are what is wrong with this world and gaming Community. pic.twitter.com/44zk63YobO

— Paul – Twitch UrbanPharaoh / YouTube Pharaoh TV (@Pharaoh_tv) June 25, 2023

Auch auf Reddit machten sich die gescholtenen Fans Luft, wollten sie doch wie Nutzer LethalBacon ganz gemütlich ihr Wochenende in Diablo 4 verbringen. Und während derartige DDoS-Attacken keine Seltenheit sind und nahezu jeden Entwickler und jedes Spiel zu jeder Zeit treffen können, ist es doch gleichzeitig eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass Blizzard sich bewusst gegen einen Offline-Modus des Hack’n’Slay entschieden hat – was einigen Spielern noch immer gut im Gedächtnis hängengeblieben zu sein scheint.

Auch andere Online-Probleme, wie beispielsweise Disconnects, die unter anderem zum Tod des ersten Level 100 Hardcore-Charakter von Diablo 4 geführt haben, wären mit einer Offline-Option der Vergangenheit angehörig. Doch gegen eben jene will Blizzard nun mit einem frischen Feature selbst vorgehen.

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